Aktuelles 2021

Quelle: hippomundo.com :

Springpferdezüchter Deutschlands – Überblick nach 3 Monaten

Veröffentlicht am 14 Apr. 2021 von Judith Werner

 

Das erste Quartal des Jahres ist bereits vorbei. 3 Monate, in denen einige Turniere erfolgreich durchgeführt werden konnten, aber auch viele abgesagt werden mussten. Die Pandemie hielt uns in Schach und der Ausbruch des Herpesvirus bei den Pferden tat seinen Rest dazu. Trotzdem konnten schon ausgezeichnete Ergebnisse in Doha oder Wellington von den besten Reitern der Welt bewundert werden. Doch der beste Reiter der Welt kann kein Springen gewinnen, wenn er seinen Sportpartner nicht auf seiner Seite hat.
Deutschland ist bekannt für seine außergewöhnliche Zucht und viele deutsche Züchter bringen tolle Zuchtprodukte Jahr für Jahr in den Sport. Doch die Frage ist: Wer züchtet die besten Springpferde?

Die ersten 3 Monate geben einen Vorgeschmack, welche deutschen Züchter Sie im Auge behalten sollten, wenn es um erfolgreiche Springpferdezucht geht. Hippomundo hat die deutschen Züchter der erfolgreichsten Pferde des Jahres unter die Lupe genommen.

Mit großem Abstand liegt auf Platz 1 das Imperium des Gestüt Lewitz/Paul Schockemöhle. Mit unglaublichen 424 Pferden, die in internationalen Wettbewerben bis zu 1.65m hoch springen kann erstmal keiner mithalten. Mit so vielen Vertretern im Sport ist es kein Wunder das die Gewinnsumme, Hauptkriterium dieses Rankings, bei über 700.000 € liegt - und das nach nur 3 Monaten. Ausgezeichnete Pferde wie Cha-Cha-Cha 7, Chacendra oder Balou du Reventon haben eine Siegesquote von 2,9% und eine sind zu 28,8% platziert, wenn sie in einer Prüfung starten.

Auf dem 2. Platz befindet sich Friedhelm Tillmann, nachdem das erste Quartal des Jahres beendet wurde. Nur 2 Pferde aus der Zucht des Grevenbroichers haben bereits eine unglaubliche Gewinnsumme von 129.319 € eingebracht. Das spricht für ausgezeichnete Qualität. In 13 Starts ergab sich eine Siegesquote von 7,7% und eine Platzierungsquote von fast 54%. Die Pferde, denen der Rheinländer diesen Erfolg zu verdanken hat sind Alejandro (GCN Acorados‘ Ass x Continue), und Alyse (Al Paolo x Alexis Umonia 58 Z). Alejandro, ein Schimmel von 2009, wird von Shane Sweetnam geritten und war zuletzt in Wellington erfolgreich.

Dritte im Bunde ist Elke Schäfers. Ihr Pferd Donatello 141 aus dem Diarado konnte in 12 Starts eine Gewinnsumme von 94.535 € mit nach Hause bringen und mach in einem Drittel dieser Starts platziert. Ashlee Bond ritt den Wallach von 200 in Wellington zu einigen Platzierungen und einem Sieg über 1.55m.

Auf den weiteren Plätzen sind Andreas Eisenmenger, Bernd Richter, Ute Jürgensen, Friedrich Lüssmann und das Gestüt Sprehe.

 

Informationen zur neuen Corona-Schutzverordnung in NRW (gültig ab 29.3.2021)


1.) Die neue Coronaschutzverordnung NRW gilt ab dem 29. März

2.) § 9 regelt den Sport. Er ist nahezu unverändert.

3.) Unter freiem Himmel ist weiterhin erlaubt:
      - das eigene Training ohne Unterricht
      - Einzelunterricht
      - Gruppenunterricht für max. 20 Kinder bis 14 Jahre

4.) Achtung: Corona-Notbremse!
      Sie gilt in eurem Landkreis / Stadtkreis, wenn die 7-Tage-Inzidenz drei Tage lang über 100 liegt
      Der Kreis erlässt dann eine Allgemeinverfügung mit weiteren Einschränkungen.

5.) Dann gilt gem. § 16 CoronaSchVo für den Sport folgende Einschränkung:
      Gruppenunterricht unter freiem Himmel für nur noch für maximal zehn Kinder bis 14 Jahre erlaubt.

6.) Reithallen dürfen weiterhin nur für das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen genutzt werden (so wie bisher).

7.) Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, Duschen und Umkleiden bleibt verboten (so wie bisher).

8.) Turniere sind in NRW für Amateursportler noch nicht möglich.

9.) Diese Regeln gelten bis zum 18. April. Bei günstiger Entwicklung des Infektionsgeschehens sind frühere Lockerungen für den Sport möglich.

10.) Bitte achtet unbedingt auf die Entwicklung im eigenen Land-/ Stadtkreis

                                                     (Quelle: www.psvr.de)

Quelle: www.psvr.de

 

Informationen zur neuen Corona-Schutzverordnung in NRW


Die neue Coronaschutzverordnung NRW gilt ab 8. März.

Gruppenangebote für bis zu 20 Kinder bis einschl. 14 Jahre sind unter freiem Himmel erlaubt.

Die Kindergruppe darf von bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen betreut werden (auch ohne Mindestabstand).

Für alle anderen SportlerInnen bleibt es beim Einzelunterricht unter freiem Himmel.

Reithallen dürfen weiterhin nur für das Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen genutzt werden (so wie bisher).

Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, Duschen und Umkleiden bleibt verboten (so wie bisher).

Turniere sind in NRW für Amateursportler noch nicht möglich (als Zusatz: „wegen Herpes sowieso nicht“).

Diese Regelungen gelten bis 28. März. Aber: Wenn die 7-Tage-Inzidenz ab Montag zwei Wochen lang stabil oder sinkend unter 100 liegt, erfolgen früher weitere Öffnungen (14 Tage stabil unter 100). Dann wird der kontaktfreie Sport in der Halle und der Kontaktsport draußen ermöglicht.

Auszug:

02.03.2021 | 15:00 Uhr | Julia Basic

Informationen zum Ausbruch des Equinen Herpesvirus in Valencia

Bundesweit alle Pferdesport- und Zuchtveranstaltungen bis 28. März abgesagt

Warendorf (fn-press). Der Ausbruch des Equinen Herpesvirus (EHV-1) beim spanischen Reitturnier CES Valencia zieht weitreichende Konsequenzen nach sich. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat in den vergangenen Tagen alle deutschen Teilnehmer des Turniers kontaktiert und darüber aufgeklärt, welche Infektionsschutzmaßnahmen auf der Heimreise sowie nach der Reiserückkehr zu beachten sind. Leider steht auch fest, dass nach aktuellem Stand vier deutsche Pferde dem Virus zum Opfer gefallen sind. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, hat der Weltreiterverband FEI fast alle internationalen Turniere in zehn europäischen Ländern bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt und empfiehlt den nationalen Verbänden, auch alle weiteren Turniere abzusagen. Dies setzt die FN nun um.

 

Nationale Veranstaltungen: In Abstimmung mit den Landespferdesportverbänden werden in Deutschland ab sofort alle nationalen Pferdesport-Veranstaltungen bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt. Darüber hinaus schließt das DOKR den Bundesstützpunkt in Warendorf für externe Pferde und sagt alle zentralen und dezentralen Sichtungslehrgänge sowie das HGW-Bundesnachwuchschampionat der Springreiter ab. In Abstimmung mit den Zuchtverbänden werden auch die im März anstehenden Sportprüfungen für Hengste und Körungen verschoben. Die FN sowie ihre Mitglieds- und Anschlussverbände empfehlen dringend, alle sonstigen Veranstaltungen (etwa Lehrgänge), bei denen Pferde aus verschiedenen Beständen zusammenkommen, abzusagen. Laufende Veranstaltungen sollen gestoppt werden. Diese Maßnahmen sind erforderlich, um einer Ausbreitung des Virus vorzubeugen. Das Training im heimischen Verein oder Betrieb ist davon ausgenommen, auch wenn dazu das Pferd transportiert werden muss.

Internationale Turniere: Die FEI spricht bei dem Ausbruch in Valencia von dem schlimmsten und aggressivsten EHV-Ausbruch der vergangenen Jahrzehnte. Um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, hat der Weltreiterverband vorsorglich die allermeisten internationalen Turniere in Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Italien, Österreich, Polen, den Niederlanden, Deutschland und der Slowakei bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt. Mehrwöchige Touren in Vejer de la Frontera (ESP), Vilamoura (POR), San Giovanni in Marignano (ITA) und Gorla Minore (ITA), zu denen die Reiter und Pferde bereits angereist sind, sollen jedoch weiter stattfinden. Allerdings unter strengsten Infektionsschutzmaßnahmen. Die Fortführung dieser Turniere dient dazu, große Rückreise-Wellen zu verhindern. Es dürfen jedoch keine neuen Pferde anreisen. Abreisen dürfen weiterhin nur Pferde, die keine Symptome vorweisen und für die ein Gesundheitszertifikat der örtlichen Veterinärbehörde ausgestellt wurde. Zudem müssen diese Pferde im Heimatstall separiert werden. Die FN rät allen Reiserückkehrern, Kontakt zu ihrem zuständigen Amtsveterinär aufzunehmen, um weitere Infektionsschutzmaßnahmen abzustimmen.

(...)

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Allgemeine Infos zum Herpesvirus ...hier anklicken

Neue Corona-Regelung: u.a. Einzelunterricht im Freien ab 22.02. wieder erlaubt

Auszug aus "RR+P" 3/2021:

zuchtverband.news

"RHEINISCHES PFERDESTAMMBUCH FORMIERT

    SICH MIT JUGEM TEAM FÜR DIE ZUKUNFT"

                                       (zum Vergrößern anklicken)

“Pressemitteilung nach der Vorstandssitzung am 03.02.2021

Die Vorstände des Rheinischen Pferdestammbuchs e.V. und des Bezirksverbands NRW im Hannoveraner Verband e.V. haben heute, am 03.02.2021, getagt und nachfolgende Pressemitteilung bekannt gegeben.

Mönchengladbach, 03.02.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Mitglieder,

nachdem wir heute unsere Vorstandssitzungen des RheinischenPferdestammbuches.V. und des Bezirksverbands NRW im Hannoveraner Verband e.V.abgehalten haben, ist es uns ein Anliegen, Sie von den erfreulichen Nachrichten in Kenntnis zu setzen. Dank intensiver Vorbereitungen konnten die Personalentscheidungen gemeinsam mit dem Hannoveraner Verband e.V. getroffen werden.Es ist uns gelungen, ein junges, kompetentes und hoch motiviertes Team zusammenzustellen: Christina Gaube - Leitung der Geschäftsstelle, DanaLeske - Leitung des Stutbuchs, Wilma Raulf - verantwortlich für die Veranstaltungsorganisationdes Pferdezentrums Schloss Wickrath,Yannick Pferdmenges - Nachwuchsführungskraft Zucht (Warmblut), Alexander Thoenes - Zuchtberater Abt. B. Wir werden alle Beteiligten in den kommendenTagen ausführlich auf unserer Homepage, auf Facebook, Instagram und in der März Ausgabe der Rheinlands Reiter + Pferdevorstellen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr geschäftsführender Vorstand

 

Theodor Leuchten

(Vorsitzender Rhein.Pferdestammbuch e.V.)

Jörg Zahn (1.Stellvertreter Rhein.Pferdestammbuch e.V.)

Hermann-JosefThoenes (2. Stellvertreter Rhein. Pferdstammbuch e.V., Vorsitzender BZV NRW im Hannoveraner Verband e.V.)"

 

(Quelle: www.pferdezucht-rheinland.de)

++ AKTUELLE INFO FÜR UNSERE ZÜCHTER ++

 

Grevenbroich, den 15.1.2021

 

„Zunächst wünsche ich Ihnen auch im Namen des Vorstandes ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr. Leider ist es aktuell nach wie vor so, dass uns die Coronapandemie weiter im Schach hält und unsere Arbeit im Kreispferdezuchtverein nachhaltig einschränkt. Positiv ist jedoch, dass Außendiensttermine stattfinden können und der Verein hierüber weiter Gebühren vereinnahmen kann. Vorbehaltlich der noch ausstehenden Kassenprüfung kann ich Ihnen auch bereits jetzt schon mitteilen, dass der Kreispferdezuchtverein im Geschäftsjahr 2020 nach längerer Zeit wieder ein positives monetäres Ergebnis in vierstelliger Höhe erzielt hat. Grund hierfür ist vorrangig das Ausfallen des Pferdefestivals und damit des größten Kostenfaktors. Hinsichtlich der noch ausstehenden Mitgliederversammlungen der Geschäftsjahre 2019 und 2020 möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich gemeinsam mit den zuständigen Ordnungsbehörden eine hoffentlich umsetzbare Lösung finden kann, die die Gesundheit der Teilnehmer nicht gefährden darf bzw. soll. Ob und in wie weit das Pferdefestival stattfinden kann ist derzeit aufgrund der aktuellen Lage nicht vorhersehbar.

 

Ich wünsche Ihnen auch im Namen des Vorstandes ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches Zuchtjahr 2021.

 

Gez. Dirk  Fellmin“

 

Stephan Haarhoff ab 1. Januar 2021 Zuchtleiter des Holsteiner Verbandes

 

- Vom Jungzüchter und Züchter zum Zuchtleiter -

Stephan Haarhoff, ehemaliger erfolgreicher rheinischer Jungzüchter, tritt am 1.1.2021 die Nachfolge von Dr. Thomas Nissen als Zuchtleiter des Holsteiner Verbandes an.
Nach dem Studium der Agrarwissenschaften und einer zweijährigen Ausbildung im Rahmen eines Traineeprogramms bei der FN und dem Holsteiner Verband als Assistent der Geschäftsführung im Bereich Zucht konnte er sein Hobby zum Beruf machen.
Wir freuen uns mit ihm und wünschen ihm viel Erfolg bei dieser interessanten Aufgabe.